Zahnärztliche Praxisgemeinschaft Mayer & Mayer
Dr. Dominic Mayer, Volker Mayer
Augustinerstr. 2
97070 Würzburg

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Fax: (0931) 4 60 57 35
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News

Was Zähneknirschen und Nackenschmerzen miteinander zu tun haben können

Zähneknirschen, Schmerzen beim Kauen oder Nackenschmerzen – dies alles können Symptome für eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein. Die CMD ist eine durchaus häufige Erkrankung: Schätzungen zufolge leiden rund 15 Prozent der deutschen Erwachsenen an einer behandlungsbedürftigen CMD, wobei mehr Frauen als Männer betroffen sind. Während früher von einer reinen Kieferfehlstellung und Funktionsstörung des Kausystems ausgegangen wurde, weiß man heute, dass eine Vielzahl von Faktoren beteiligt ist.

Wer unter folgenden Symptomen leidet, sollte auch an eine CMD denken:

  • Schmerzen in den Kaumuskeln oder den Kiefergelenken
  • Zahnschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen des Unterkiefers
  • Knacken, Knirschen oder Reiben im Kiefergelenk
  • zum Teil auch Kopf-, Nacken- und/oder Rückenschmerzen
  • Tinnitus

Nicht selten haben Patienten eine längere Leidensgeschichte hinter sich, bevor das Krankheitsbild richtig eingeordnet wird. Der Physiotherapie kommt dabei in Zusammenarbeit mit den ärztlichen Disziplinen eine besondere Bedeutung zu. „Das Beschwerdebild ist sehr heterogen; die Therapie der CMD gehört definitiv in die Hände eines erfahrenen Physiotherapeuten“, betont Ute Repschläger, Physiotherapeutin und Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK).

Die Ursachen für das Beschwerdebild werden in drei Gruppen eingeteilt. So können die knöchernen, anatomischen Strukturen im Mund-Kieferbereich Ursache für die individuellen Beschwerden sein bzw. dazu beitragen. Verletzungen oder auch eine angeborene Fehlanlage der Kieferknochen zählen ebenso dazu wie Zahnfehlstellungen – oder gegebenenfalls auch ungewünschte Auswirkungen von Zahnentfernungen und -füllungen. Wird der Fokus auf den funktionellen Aspekt gelegt, stehen Veränderungen des neuromuskulären Zusammenspiels im Mittelpunkt. Zähneknirschen (Bruxismus), Zähnepressen und Wangenbeißen können ebenso daran beteiligt sein wie beispielsweise Kaugummikauen. Nicht zuletzt können statische Veränderungen in der Körperhaltung eine Rolle spielen, bei der sich biomechanische Hebelwirkungen ungünstig auswirken können. Auch die Psyche darf bei der Ursachenfindung nicht vergessen werden. Stress gilt ebenfalls als eine Ursache oder ein Puzzleteil im Gesamtbild.

In der Behandlung und Therapie kann die Zusammenarbeit mit Kieferorthopäden erforderlich sein, beispielsweise wenn eine Versorgung mit einer Kieferschiene notwendig ist. Der Physiotherapeut kennt eine Vielzahl an Therapiemethoden, die effektiv dazu beitragen, Funktionsstörungen zu beheben und Schmerzen zu lindern. Die Therapie wird individuell auf den Patienten abgestimmt und richtet sich nach den jeweiligen Symptomen.

Dem behandelnden Physiotherapeuten steht dabei eine Vielzahl an therapeutischen Techniken zur Verfügung. Entsprechend dem individuellen Krankheitsbild finden beispielweise funktionelle Übungsbehandlungen der Physiotherapie Anwendung wie beispielsweise krankengymnastische Übungen. Über passive Weichteiltechniken sowie Muskelentspannungs- und Massagetechniken wird ein Reiz auf die Muskulatur ausgeübt, der eine Mehrdurchblutung und Senkung der Muskelspannung zur Folge hat.

Aber auch die manuelle Therapie mit ihren passiven Mobilisationstechniken am Kiefergelenk wird erfolgreich eingesetzt. Auf das Kiefergelenk wird dabei ein äußerer Reiz ausgeübt, der im Zielgewebe eine Reaktion hervorruft. Hierdurch kann eine Verbesserung der Stoffwechsellagen (verbesserte Durchblutung und Heilungstendenz, erhöhte Elastizität des Gewebes, reduzierte Muskelspannung, Schwellungsabbau, Förderung der Regeneration) und letztendlich eine Schmerzreduktion erreicht werden. Aber auch die PNF-Therapie (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), die bei Patienten mit gestörten natürlichen Bewegungsabläufen eingesetzt wird, die physikalische Therapie in Form von Kälte- oder Wärmeanwendungen oder auch Ultraschall sind weitere Therapiemöglichkeiten.

„Der Therapeut entscheidet nach dem individuellen Befund, welche physiotherapeutischen Techniken oder eine Kombination davon eingesetzt werden sollten, um die größtmögliche Besserung zu erzielen“, sagt Repschläger. Liegt die Ursache im Mund-Kieferbereich kann der Zahnarzt oder Kieferorthopäde Physiotherapie verordnen. Bei Problemen im Bereich der Wirbelsäule ist der Hausarzt oder Orthopäde Ansprechpartner.

Als weitere Säule der Therapie leitet der Physiotherapeut auch Eigenübungen für zu Hause an. „Um den Therapieerfolg langfristig zu sichern, sollten Mobilisations- und andere physiologische Bewegungen zur Schmerzreduktion in den Alltag eingebaut werden“, rät Repschläger. „Mit Physiotherapie und konsequenten Eigenübungen kann der Patient auch nach einer länger andauernden Beschwerdelage eine deutliche Verbesserung erzielen.“



Pandemie erschwert Hilfseinsätze im In- und Ausland

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der zahnärztlichen Hilfsprojekte und -organisationen deutlich erschwert und verkompliziert. Viele Einsätze mussten mindestens zeitweise sogar komplett eingestellt werden. Dies wurde auf der Konferenz Hilfsorganisationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) deutlich, die am 12. März mit rund 50 Teilnehmenden digital stattfand.

Innerhalb Deutschlands war vor allem zu Beginn der Pandemie der Mangel an Schutzausrüstung ein Problem für die Freiwilligenpraxen, die Menschen ohne Zugang zur regulären Gesundheitsversorgung behandeln. Im Ausland konnten geplante Hilfseinsätze wegen Reisebeschränkungen nicht durchgeführt werden.

„Die Pandemie verschärft soziale Ungleichheiten im Inland und in noch größerem Maße im Ausland, sie wirkt wie ein Brennglas“, sagte BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Die Einschränkungen waren und sind ein großes Problem. Dennoch haben Zahnärztinnen und Zahnärzte in dem durch Corona sehr engen Rahmen geholfen, wo es möglich war.“

Dr. Karsten Heegewaldt, BZÄK-Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben / Hilfsorganisationen, ergänzte: „Fortschritte bei der Pandemiebekämpfung bedeuten auch, dass wieder mehr Hilfseinsätze möglich sind. Allein deshalb hoffe ich, dass wir beim Impfen und der Entwicklung einer effektiven Teststrategie zügig vorankommen. Damit die engagierten Zahnärztinnen und Zahnärzte ihre ehrenamtliche Arbeit bald wieder im vollen Umfang aufnehmen können.“

Hintergrund:

Das soziale und gesellschaftliche Engagement der deutschen Zahnärzteschaft ist umfangreich: In Deutschland sind viele Zahnärzte in ihrer Freizeit sehr engagiert, versorgen z.B. Obdachlose oder Geflüchtete ehrenamtlich.

Viele zahnärztliche Hilfsorganisationen setzen sich auch in internationalen Projekten ein, unterstützen weltweit Menschen bei akuten Katastrophen oder in Krisenregionen bzw. engagieren sich in der Aufbauhilfe wie dem Bau von medizinischen Einrichtungen oder Schulen.

Auf einer interaktiven Weltkarte kann nach Ländern und Projekten der zahnärztlichen Hilfsorganisationen im BZÄK-Netzwerk gesucht werden. Informationen zu diesen rund 70 zahnärztlichen Hilfsorganisationen: www.bzaek.de/ueber-uns/gesellschaftliche-verantwortung/zahnaerztliche-hilfsorganisationen.html



„Zähneputzen ist tierisch stark“

Freude am Lesen und Interesse an Büchern vermitteln ist das Ziel des Internationalen Kinderbuchtags. proDente bringt die dritte Auflage von „Zähneputzen ist tierisch stark“ für Kindergarten- und Grundschulkinder heraus, um damit bei der jungen Leserschaft die Begeisterung für ihre Zähne zu wecken. Das Kinderbuch ist kostenfrei erhältlich.                                       

„Mit dem Buch möchten wir die Aufmerksamkeit der Kleinsten auf das wichtige Thema Zahngesundheit lenken und zum regelmäßigen Zähneputzen motivieren“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. „Die dritte Auflage erscheint pünktlich zum Kinderbuchtag. Wir freuen uns sehr, dass das Buch bisher so gut bei den kleinen Lesern ankam.“ Der Internationale Kinderbuchtag der Initiative „International Board on Books for Young People“ (IBBY) findet seit 1967 jedes Jahr am 2. April statt. An diesem Tag wurde der dänische Dichter Hans Christian Andersen im Jahr 1805 geboren.     
Zweisprachiges Bilderbuch: Zähneputzen ist tierisch stark!
Wie halten Krokodil, Hai oder Elefant ihre Zähne gesund? Das deutsch-türkische Kinderbuch erzählt die Geschichte des Jungen Junis, der verschiedenen Tieren mit außergewöhnlichen Zähnen begegnet. Als er schließlich auf einen Hund trifft, zeigt Junis, wie gut er seine Zähne schon selber putzen kann. Er weiß sogar ein Gedicht, das beim Zähneputzen hilft.
Kostenfrei bei proDente bestellen

Die Initiative proDente stellt das Buch kostenfrei zur Verfügung. Patienten können ein Exemplar bestellen, Zahnärzte und Zahntechniker, zahnärztliche Dienste, Schulen und Kindergärten je 50 Exemplare. Bestellungen unter 01805/552255 oder direkt per E-Mail. Alternativ per Fax an 0221/170 99 742.

Im Sortiment auch enthalten: das Bilderbuch „Zahnbande“. Hier gibt es einen Blick ins Buch. Passend dazu präsentiert proDente unter www.zahnbande.de kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder rund um gesunde Zähne und mit allen Mitgliedern der Zahnbande für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.



Von der Forschung direkt zur Anwendung

Zwei Grundlagenforscherinnen der Abteilung Biomaterialien sind an interdisziplinärem Forschungsprojekt „InterDent“ beteiligt. Dessen Ziel ist es, Zahnfüllungen oder -kronen in Zukunft beständiger zu machen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert dieses Projekt mit 2,1 Millionen Euro zunächst für drei Jahre.

„Gemeinsam mit den zahnmedizinischen Kollegen der Charité werden wir untersuchen, wie mineralisierte Biofilme wie Zahnstein mit künstlichen Füllungsmaterialien interagieren. Letztendlich wird dieses grundlegende Wissen helfen, die Materialien so herzustellen, dass sie die Ablagerung von Zahnstein verhindern,“ sagt Materialwissenschaftlerin Dr. Cécile Bidan, Arbeitsgruppenleiterin in der Abteilung Biomaterialien am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG). Mit Dr. Laura Zorzetto, Biomedizintechnikerin am MPIKG, untersucht sie die Entstehung, das Wachstum und die Mineralisierung von Biofilmen, die bei der bakteriellen Besiedlung von Zahnoberflächen und Zahnfüllungen auf natürliche Weise entstehen.

Die Besonderheit des Forschungsprojekts „InterDent“ besteht darin, dass Grundlagenforscher und Zahnmediziner gemeinsam neue Materialen entwickeln, um so schnell praxistaugliche Werkstoffe zu schaffen. Dabei besteht der Nutzen durchaus wechselseitig. „Dieses Projekt ermöglicht nicht nur eine Translation von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die Praxis, sondern umgekehrt auch eine Inspiration von grundlegenden Forschungen durch klinische Fragestellungen,“ sagt Prof. Dr. Peter Fratzl, Direktor der Abteilung Biomaterialien am MPIKG.

Die Wissenschaftlerinnen und Zahnmediziner nutzen Werkzeuge aus der Werkstofftechnik mit Ansätzen aus der Dentalforschung, um bestehende Materialien der Zahnrekonstruktion zu verbessern. Bei Zahnkaries kommen beispielsweise Füllungsmaterialien aus Kunststoff, Metalllegierungen und verschiedene Keramiken zum Einsatz, deren Haltbarkeit sich stark unterscheidet. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, von den Wechselwirkungen zwischen stark haftendem Zahnstein und rekonstruierten Zahnoberflächen zu lernen.

„InterDent“ benennt eine Forschungskooperation zwischen dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam, der Zahnklinik der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Technischen Universität Berlin und dem Helmholtz-Zentrum Berlin. Insgesamt besteht das Forschungsprojekt aus vier interdisziplinären Teilprojekten. Dr. Bidan leitet das beschriebene Teilprojekt gemeinsam mit Prof. Sebastian Paris, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Charité.





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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.